Lesung und Benefizveranstaltung für Hochwasseropfer in Sachsen

Aus aktuellem Anlass wurde die Veranstaltung “Kunst im Garten” am 15. und 16. Juni 2013 in Bad Homburg zu einer Benefizveranstaltung für die vom Hochwasser betroffenen Menschen in Sachsen. Neben der Versteigerung von Originalgemälden, gab es auch einen Verkaufstisch mit gespendeten Bildern, Postkarten, Büchern, Handarbeiten und Kunstgegenständen der Teilnehmer.
Ich habe mit meinem Verleger auch einige Exemplare des Romans “Der Steg nach Tatarka” für diese Benefizveranstaltung zur Verfühgung gestellt.
Der Erlös der Veranstaltung in Höhe von 750, 10 EUR kommt der von der Elbeflut getroffenen Kita Sonnenschein in Meißen zugute. Bilder und weitere Informationen zu dieser Benefizaktion und der Kita Sonnenschein gibt es hier.

Zur Lesung

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Kikino

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Zeitungsbericht Frankfurter Rundschau – 10. April 2012

Frankfurter Rundschau – 10. April 2012

http://www.fr-online.de/bad-homburg/engagierte-helferin,1472864,14701760.html

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News vom Roman „Der Steg nach Tatarka“ – Juni 2012

Hier nun wieder einmal ein paar Neuigkeiten zu meinem spirituellen Roman „Der Steg nach Tatarka“:

E-Book
„Der Steg nach Tatarka“ ist nun auch als E-Book unter der ISBN 978-3-902776-07-5
für €(A) 12,- €(D) 11,90 CHF(UVP) 15,- beim Verlag http://www.parabuch.at/DianaD%F6rr.html oder bei KNV http://www.knv.de/_content/page_2229_de.htm erhältlich.

Neue Termine von Lesungen:

KunstWerkStadt in Bad Homburg
Anlässlich der KunstWerkStadt Bad Homburg wird es am 15. und 16. September 2012 um jeweils 12 und 16:00 Uhr eine Lesung aus dem Roman „Der Steg nach Tatarka“ in meiner http://www.dianadoerr.de/html/kontakt.html“ target=“_blank“>Praxis geben. Mein Verleger wird hierfür aus Salzburg nach Bad Homburg kommen.

Weitere Informationen finden sich hier:
http://www.bad-homburg-tourismus.de/events/eventsuche-showid45990.htm?TERMIN_ITEM_ID=45991

Steingassenfest in Salzburg
Eine weitere Lesung findet am 25. August 2012 während des Steingassenfestes in Salzburg statt. Die Lesung beginnt um 17:00 Uhr in der Paracelsus Buchhandlung, Steingasse 47
www.parabuch.at.

Blick ins Buch
Für alle, die an unserer Autorenlesung nicht teilnehmen können, finden sie hier ein paar Leseproben aus dem Roman “Der Steg nach Tatarka”:
https://derstegnachtatarka.wordpress.com/2012/02/21/noch-ein-blick-ins-buch/
https://derstegnachtatarka.wordpress.com/2012/02/14/erste-leseproben-aus-dem-roman-der-steg-nach-tatarka/

Mit herzlichen Grüßen
Diana Dörr

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Lesungen im April und Mai 2012

Im April 2012 sind zwei Autorenlesungen aus dem Roman “Der Steg nach Tatarka” in Österreich geplant:
So wird am 13. April 2012 eine Lesung in Faistenau am Fuschlsee stattfinden. Eine weitere Lesung ist im April 2012 in der Buchhandlung Mandl in Bad Mitterndorf geplant.

Außerdem wird es am 22. Mai 2012 eine Autorenlesung aus dem Roman „Der Steg nach Tatarka“ im Institut für Spirituelle Heilkunst in Rheinbach geben.

Weitere Informationen zu den Lesungen folgen in Kürze.

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Zeitungsbericht über die Autorenlesung für einen guten Zweck

Bad Homburger Woche – 8. März 2012
Hilfe für Kinder in Kaliningrad:

Quelle: Bad Homburger Woche

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Noch ein Blick ins Buch

Für alle, die an unserer Autorenlesung für einen guten Zweck am vergangenen Samstag nicht teilnehmen konnten, hier noch ein paar Leseproben aus dem Roman „Der Steg nach Tatarka“:

Eins
Die geheimnisvollen Wälder

 „Einsamkeit und das Gefühl unerwünscht zu sein,
ist die schlimmste Armut.“
Mutter Theresa

Masuren
Sommer 1932

 Marie-Luises zierliche Gestalt wirft kaum Schatten, als sie die dicht bewachsene Bir­kenallee im Schein der untergehenden Sonne nach Hause hastet. Die Gedanken nehmen immer mehr von ihr Besitz und lassen sie den nicht enden wol­lenden Heimweg vorübergehend vergessen.
Sie fragt sich, warum sie Rose nicht besser an­gebunden hatte. Nun muss sie den ganzen Weg al­lein nach Hause laufen. Sie hofft, dass niemand ihren heimlichen Ausflug bemerkt und Rose ver­misst hat, und biegt hastig in die eng bewachse­ne Ahornchaussee ein. In der Ferne erkennt sie die ersten schattenhaften Umrisse des mächtigen Herrenhauses, dessen schwarze Silhouette vom silbernen Licht des Mondes angestrahlt wird. Sie drängt die beängstigenden Vorahnungen aus ihrem Kopf, indem sie erneut über das gerade im Wald Vorgefallene nachgrübelt und eine Erklärung da­für sucht. Während der Mond hinter einer Wolke verschwindet und die Landschaft in der Dunkel­heit versinkt, taucht sie in die Eichenallee ein, die zu ihrem Elternhaus führt. Die Allee liegt nun in völliger Dunkelheit vor ihr, doch sie nimmt kaum davon Notiz, sondern läuft atem­los weiter. Endlich erreicht sie den elterlichen Hof und ist doch in Gedanken noch weit entfernt.
Ich bilde mir das alles nicht ein, versichert sie sich. Rose hat es auch bemerkt.
Sie hastet die steinerne Eingangstreppe hinauf, öffnet die mächtige Eichentür und betritt er­leichtert das düstere Gutshaus, während sie in Gedanken noch immer im Wald und bei dem gerade Erlebten ist.
Rose bekam Angst. Darum scheute sie und stürmte verstört davon. Aber ich bin mir sicher, dass mir das wieder niemand glauben …
„Wo kommst du her?“ Mit der Kraft eines sich entladenden Gewittersturms reißt ihr Vater Ma­rie-Luise in die Gegenwart zurück.
„Ich war spazieren.“
„Um diese Zeit?“ Seine Stimme scheint die gesam­te Empfangshalle auszufüllen, in der er auf Ma­rie-Luise gewartet hat.

Neun
Unbeschwerter Sommer

„An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.“
Charlie Chaplin

 Masuren
1939

Erwartungsvoll betritt Marie-Luise die Uni­versitätsbibliothek auf dem Mitteltragheim, in der sie schon häufig auf der Suche nach Lite­ratur gewesen war und die ihr an manchen einsa­men Tagen wie ein Zufluchtsort vorgekommen ist. Die Türen sind ihr hier nicht verschlossen wie die Bibliothekstüren des väterlichen Anwesens in Masuren.
Marie-Luise liebt diesen Ort mit den einladenden Stühlen und Lesetischen und stöbert wie üblich ausgiebig in den Regalen der medizinischen Ab­teilung. Ihr Blick fällt immer wieder auf einen jungen Mann mit hellbraunen lockigen Haaren, der in ihrer Nähe in einem ledergebundenen Buch blättert. Als er zu ihr herüber schaut, lenkt sie verlegen ihre Aufmerksamkeit auf eine Reihe alter medizinischer Ratgeber. Ihre Hände zittern unmerklich, als sie eine Abhandlung über Homöo­pathie von Matthes aus dem Regal nehmen will. Das Heft fällt ihr aus der Hand und gleitet lautlos auf den Boden. Während sie sich hinun­terbeugt, um das Buch aufzuheben, sieht sie, wie eine schlanke Hand bereits danach greift. Marie-Luise richtet sich auf und blickt in die strah­lenden Augen des jungen Mannes, den sie eben noch beobachtet hatte. Er war unbemerkt an ihre Seite getreten und betrachtet erstaunt die ho­möopathische Schrift der Königsberger Gelehrten Gesellschaft, die zu Boden gefallen war. „Das ist aber eine ausgefallene Literatur.“
Marie-Luise spürt, wie ihr bei seinen Worten die Röte ins Gesicht steigt, und sucht verzweifelt nach einer Antwort. Doch es kommt nur ein schüchternes „Danke“ über ihre Lippen, während er ihr das Heft reicht und zu seinem Tisch zu­rückkehrt. Sie stellt das Heft zurück in das Re­gal und wagt nicht mehr, ihn anzuschauen. Sie ärgert sich über ihre Verlegenheit und verlässt fluchtartig die Bibliothek.

In den kommenden Monaten verbringt Marie-Luise jede freie Minute mit Johannes. An lauschigen Sommerabenden bummeln sie über den Fischmarkt oder betrachten die riesigen Getreidespeicher und Lastkähne am Hafenbecken. Am Wochenende be­suchen sie den Königsberger Tiergarten, gehen ins Kino oder Schauspielhaus. In den Sommerferi­en fahren sie an freien Tagen zum Sonnenbaden an die Ostsee oder verbringen ihre Zeit auf der Ku­rischen Nehrung mit ihren hohen Dünen und Kie­ferwäldern. Marie Luise genießt ihr Leben mit Johannes und nimmt nur wenig Notiz von ihrer Um­gebung und den politischen Geschehnissen
Obwohl sie mit Johannes viel Zeit in der Natur verbringt, verliert sie immer mehr den Kontakt zu den Naturwesen, die sie in ihren einsamen Kinder- und Jugendjahren getröstet haben. Es scheint, als nehmen Marie-Luise und Johannes nicht einmal die Menschen wahr, die wie sie auf der Schlossteichpromenade schlendern oder in den Straßencafés sitzen.
Auch heute haben sie sich hier am Schlossteich getroffen, in dessen Wasser sich die Sonne glit­zernd spiegelt und Schwäne und Enten tummeln. Von keinem Menschen hatte Marie-Luise sich je so verstanden gefühlt, obwohl sie sich erst kurze Zeit kennen. Ihre Gedanken scheinen ineinander verwoben zu sein und oftmals müssen sie lachen, da sie zur gleichen Zeit dieselbe Idee haben.
Marie-Luise und Johannes leihen sich ein Boot aus und rudern in Ufernähe über den Teich. Sie genießen die angenehmen Schatten der großen überhängenden Weiden und den Augenblick des Glücks, als würde es nichts anderes außer ihnen geben.
Doch die Realität lässt sich nicht dauerhaft verdrängen und sie wartet darauf, sich auch in das Leben von Marie-Luise zu schleichen.

Fünfundzwanzig
Der Steg nach Tatarka

„Der Verstand sucht, aber das Herz findet.“
George Sand

Swoboda
Donnerstag, 22. Juli 2004
13:00 Uhr

Von hier aus müsst ihr wieder zu Fuß weiter“, sagt Viktor. „Der Kanal dürfte aber nicht mehr weit sein.“
Noch müde von der Wanderung nach Dubovoje, macht sich Dana mit Igor und Heinrich auf den Weg. Das Wetter ist unerträglich schwül, und kaum waren sie aus dem Auto gestiegen, wurden sie wieder von Moskitos umschwirrt. Wieso war das Lazarett ausgerechnet in einem solchen Sumpfgebiet, fragt sich Dana. Sie wäre gerne in einer anderen Ge­gend auf Spurensuche gegangen, doch nur noch hier besteht die Hoffnung, einen Hinweis auf das Lager zu finden. Sie ist sich bewusst, welch unwahrscheinlich großer Glücksfall es war, dass Anna gerade ihren Mittagsschlaf hielt, als sie bei Lydia in Tatarka kurz Halt machten. Dana schlich auf Zehenspitzen an Anna vorbei, um sich aus ihrem Rucksack noch einen Film für ihren Fotoapparat mitzunehmen. Sie war erleichtert darüber, dass Anna davon nicht aufwachte und damit nicht auf eine baldige Heimfahrt drängen konnte. So konnten sie ungestört nach Swoboda aufbrechen, um noch ein letztes Mal zu versuchen das Lager zu finden.
Nun sind sie tatsächlich wieder im Moor unter­wegs, auf sandigen Wegen, die sie durch verlas­sene Kiefer- und Birkenwälder führen, zu dem Ka­nal, von dem Igor gesprochen hat. Das Torfgebiet um Swoboda ist hügelig und an vielen Stellen mit Wacholderteppichen bedeckt. Dana bemerkt, dass ihre Augenschmerzen stärker geworden sind und dies lässt sie hoffen, dass sich hier vielleicht das verbirgt, was sie bisher nicht sehen konnte.
„Da ist der Steg“, hört Dana ihren Vater rufen.
Tatsächlich. Ein Steg aus Birkenstämmen führt über einen trüben Kanal, der wie ein schmaler, gerader Fluss wirkt. Igor hatte ihnen erzählt, dass es in diesem Torfgebiet vier solcher Gräben geben würde, die acht bis neun Meter tief seien. Dies könnte der Platz sein, den Tom auf dem Foto im Museum gesehen hat, denkt Dana, während sie sich der Brücke nähert.
Dana läuft über den Birkensteg und bemerkt, dass die Landschaft genauso aussieht, wie in ihren Träumen und Rückführungsbildern. Es wachsen um den Kanal nicht nur Kiefern und Birken, sondern auch andere Baumsorten wie Weiden und Erlen. Vielleicht liegt es am Boden, der sich geändert hat, seit sie über den Steg gelaufen ist. Es ist kein Sandboden mehr, sondern schwarzer Moorbo­den, der genauso aussieht wie in den Rückfüh­rungsbildern. Dana versteht erst heute, warum der Boden in ihren Bildern schwarz war. Er war nicht verbrannt, wie sie gedacht hatte, sondern die Schwärze lag am Torf. Auf der ganzen Reise hat sie nur Sandboden gesehen und nun wurde sie hier von schwarzer Erde überrascht. Da sieht sie einen See mit Schilf, Seerosen und Libellen, in den ein Arm des Kanals mündet. Kleine Moosteppiche glitzern im Sonnenlicht wie Elfenteppiche zwischen Heidelbeeren, Stachelbeeren, Blaubeeren und Wasserkresse. Dana ist von der Schönheit dieser Gegend überrascht. Doch noch mehr über die Birken, die am Ufer des künstlichen Flusses wachsen. Sie haben keine Krone und ragen wie Baumskelette in den Himmel.

Und hier geht es weiter:
http://www.derstegnachtatarka.de/html/das_buch.html

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Lesen für einen guten Zweck

Wir danken für die großartige Unterstützung unserer Spendenaktion für das Kinderhaus in Kaliningrad anlässlich der Autorenlesung am vergangenen Samstag. Es sind bisher 365,- EUR Spenden eingegangen.

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